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Blackout- was dann?

Die Folgen eines Stromausfalls und wie Sie sich auf den Ernstfall vorbereiten können -

ein Ratgeber für Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Gemeinden.

Das Fazit des vom Bundestag veröffentlichten Berichtes zum Thema lässt aufhorchen und schlimmstes befürchten: (den vollständigen Bericht zum Download finden Sie hier)

Was bei einem Blackout geschieht

Folgen eines langandauernden und großräumigen Stromausfalls - Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag – 33

FAZIT

Die Folgenanalysen haben gezeigt, dass bereits nach wenigen Tagen im betroffenen Gebiet die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit (lebens-)notwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sicherzustellen ist. Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet, der grundgesetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden. Damit verlöre er auch eine seiner wichtigsten Ressourcen – das Vertrauen seiner Bürger.

Die Wahrscheinlichkeit eines langandauernden und das Gebiet mehrerer Bundesländer betreffenden Stromausfalls mag gering sein. Träte dieser Fall aber ein, kämen die dadurch ausgelösten Folgen einer nationalen Katastrophe gleich. Diese wäre selbst durch eine Mobilisierung aller internen und externen Kräfte und Ressourcen nicht »beherrschbar«, allenfalls zu mildern. In historischer Perspektive mag zutreffen, dass sich das deutsche Hilfeleistungssystem auf Katastrophen gut vorbereitet hat, und es »nichts« gab, was »nicht bewältigt wurde« (Unger 2008, S. 100). Ob dies auch für die »Verbundkatastrophe« eines Stromausfalls zutreffen wird, muss bezweifelt werden.

Weitere Anstrengungen sind deshalb auf allen Ebenen erforderlich, um die Resilienz der Sektoren Kritischer Infrastrukturen kurz- und mittelfristig zu erhöhen sowie die Kapazitäten des nationalen Systems des Katastrophenmanagements zielorientiert weiter zu optimieren. Entsprechende Maßnahmen dürften allerdingsnicht immer kostenneutral zu realisieren sein. Dass das Ziel dabei keine absolute, sondern allenfalls relative Sicherheit sein kann, muss betont werden.

Stets wären bei der Entwicklung und Implementierung von Konzepten Abwägungsprozesse und Prioritätensetzungen erforderlich: Wie sicher ist sicher genug? Welche Kosten und welche Pflichten sind wem zumutbar? Welches Restrisiko ist hinzunehmen?

240 IV. VERLETZBARKEIT, BEWÄLTIGUNGSOPTIONEN UND HANDLUNGSBEDARF
Der Stromausfall als ein Paradebeispiel für »kaskadierende Schadenswirkungen« sollte auf der Agenda der Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft weiterhin hohe Priorität haben, auch um die Sensibilität für diese Thematik in Wirtschaft und Bevölkerung zu erhöhen. Der hiermit vorgelegte TAB-Bericht soll hierzu einen Beitrag leisten.

Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit eines tagelangen Stromausfalls ist gering – so auch die von Erdbeben, Flugzeugabstürzen und Pandemien – und dennoch kommen sie vor.

Das Münsterländer Schneechaos am 1. Adventswochenende 2005 brachte zahlreiche Hochspannungsmasten zum Einknicken und führte zu einem Stromausfall von dem 250.000 Menschen in 25 Gemeinden betroffen waren. Einige Gemeinden hatten für 6 Tage keinen Strom.

Kaum jemand traf es so hart wie die zahlreichen Landwirte im Münsterland. Ihre Kühe brüllten vor Schmerzen, da die Melkmaschinen nicht funktionierten. Kälber drohten mangels warmer Milch zu verhungern, Ferkel erfroren ohne Wärmelampen. In einem Geflügelbetrieb erstickten alle 20.000 Hühner, da der Strom für die Lüftung ausfiel.

Die ersten Minuten nach einem bundesweiten Blackout

Das Kommunikationsnetz bricht zusammen. Fernsehen, Internet, Festnetz und weite Teile des Mobilfunknetzes funktionieren nicht mehr. Durch den Ausfall von Verkehrsampeln, Signalen und der Straßenbeleuchtung kommt es zu Unfällen mit Verletzten und ersten Todesfällen. Durch den Zusammenbruch des Kommunikationsnetzes können Ersthelfer wie Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr nicht mehr wie gewohnt erreicht werden.

Die Notstromaggregate in den Krankenhäusern springen an. Tankstellen ohne Notstromaggregate (die meisten) können keinen Treibstoff mehr verkaufen. Bargeldlose Zahlung und EC-Automaten funktionieren nicht mehr. Registrierkassen werden nutzlos. Kühl- und Gefrieranlagen fallen aus. Menschen stecken in Aufzügen fest, automatische Türen öffnen sich nicht mehr. Ihre Heizung fällt aus, damit Wärme und warmes Wasser. Herdplatten, Mikrowelle, Waschmaschine, Gefriertruhe und Kühlschrank erweisen sich als nutzlos. Zudem sitzen Sie im Dunkeln. Durch umgekippte Wachskerzen oder unsachgemäß bediente Gaskocher und Gasheizer werden erste Hausbrände verursacht. Wie erreiche ich denn nun die Feuerwehr? U-Bahnen, Straßenbahnen und viele Züge bleiben liegen. Besitzer von Batteriebetriebenen Radios informieren sich über die Situation. Nach mehreren Stunden wird die Verunsicherung in der Bevölkerung steigen, inclusive bei Ihnen und bei mir.

24 Stunden nach dem Blackout

In manchen Gemeinden ist die Wasserversorgung zusammengebrochen, da Hochbehälter nicht mehr gefüllt werden können und Grundwasser nicht mehr aus dem Boden gepumpt werden kann. Erstes Vieh fängt an zu sterben. Die Milchkühe brüllen schon seit einiger Zeit vor Schmerzen, da sie nicht gemolken werden können. In Mastbetrieben geht nichts mehr. Wir stehen am Anfang eines Massensterbens von Vieh – die Zahlen werden in den nächsten Tagen in die Millionen gehen. Kadaver können nur noch schwer oder gar nicht entsorgt werden, da der Treibstoff knapp wird und keine Kommunikation mehr möglich ist.

In den ersten Krankenhäusern gehen die Notstromaggregate aus, da es an Treibstoff fehlt. Das für die Hygiene dringend benötigte heiße Wasser fehlt. Viele Patienten werden entlassen. THW und Bundeswehr verfügen nur über eingeschränkte Kapazitäten an Notstromaggregaten und können einfach nicht überall sein. Die Versorgungsketten funktionieren nur noch stark eingeschränkt. Supermärkte werden mit dem letzten verfügbaren Bargeld leer gekauft. Verderbliche Lebensmittel fangen, ohne die notwendige Kühlung, an zu vergammeln.

48 Stunden nach dem Blackout

Das Abwassersystem steht am Anfang eines Kollapses, da zum einen durch die fehlenden Abwässer aufgrund des immer knapper werdenden Frischwassers die Abwasserkanäle nicht mehr gespült werden und zum anderen die Kläranlagen ohne funktionierende Pumpen ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen können. Dies führt zur Entsorgung von ungeklärten Abwässern in die Natur. Die meisten von uns haben seit 2 Tagen nicht mehr geduscht – einige glückliche unter uns haben sich mit einem Waschlappen und einer Flasche Sprudel halbwegs säubern können. Auch die letzten Kinder und Jugendlichen haben bemerkt, dass sie Eltern haben, da Handis, Playstation, Computer und Fernsehen nicht mehr zur Verfügung stehen, während Sie das Mittagessen auf einem Teelicht zubereiten. Ihren Campingkocher hatten Sie letzten Sommer Ihrem Vetter für seine Wanderung geliehen.

Das Vieh beginnt in Massen zu sterben. Ersten Mitmenschen gehen die Lebensmittel und die Getränke aus. Ihre Gefriertruhe und der Kühlschrank fangen an zu müffeln. Sie räumen alles Verderbliche aus und stellen es draußen zu dem anderen Müll, der nicht mehr oder nur noch eingeschränkt abgeholt wird, da es an Treibstoff für die Fahrzeuge fehlt. In vielen weiteren Krankenhäusern gehen die Notstromaggregate aus. Die Hygiene in Krankenhäusern und Altenheimen ist nicht mehr gewährleistet. Medikamente werden knapp. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Die Versorgungsketten sind größtenteils zusammengebrochen. Die Produktion ist zum Stillstand gekommen. Die Verunsicherung in der Bevölkerung wächst.

72 Stunden nach dem Blackout

Vielen weiteren Menschen gehen die Vorräte aus. Sollte ein Supermarkt dennoch eine Lieferung erhalten ist diese innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Es kommt zu unschönen Szenen. Informationen zur Lage sind nur über Radios zu erhalten. Nicht alle besitzen ein Batteriebetriebenes Radio. Gerüchte machen die Runde und Bürger werden sehr verunsichert. Erste kleine Gruppen bilden sich, um Nahrung und Wertgegenstände zu erbeuten. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nicht mehr möglich. Der Bund in seiner Position als Katastrophenhelfer ist mehr als überfordert und verliert das Vertrauen vieler Bürger. Hätten Sie doch gut das Hunde- und Katzenfutter beim letzten Mal im Supermarkt gekauft, als Sie daran dachten und es dann doch beim nächsten Mal kaufen wollten. Schlappi und Mauzi gucken Sie mit großen Augen an.

1 Woche nach dem Blackout

Sie riechen Ihren Partner und Ihre Kinder bereits lange bevor sie um die Ecke kommen. Wäsche waschen wäre dringend notwendig. Sie und Ihre Familie laufen bereits seit einer Woche in einem ungeheizten Haus mit all der Ihnen zur Verfügung stehenden Winterbekleidung herum. Schlappi haben Sie unter dem Walnussbaum begraben. Mauzi ist Selbstversorger und kommt klar. Sie haben gehört, dass es im Ort Lebensmittel zu kaufen gibt, teuer, aber immerhin etwas. Sie haben ja noch 12.000 Euro auf dem Konto. Ach ja, da kommen sie ja nicht mehr ran. Was sollen Sie heute essen? Sie denken an all das Essen aus der Gefriertruhe und dem Kühlschrank, dass Sie wegschmeißen mussten. Vielleicht können Sie ja mit Ihrem Ehering eine Dose Suppe kaufen?

In der Nachbarschaft wurde bereits mehrmals eingebrochen. Das Leben, dass Sie vor nur einer Woche noch kannten, existiert nicht mehr. Sie haben mit den letzten Batterien im Radio über eine Kernschmelze in irgendeinem Kernkraftwerk gehört, wo genau haben Sie nicht mehr gehört, da die Batterien just da ihren Geist aufgaben. Der ohrenbetäubende Lärm von dem Bauernhof hinterm Haus hat aufgehört. Das Vieh ist tot und so sind viele Mitmenschen. Das öffentliche Leben ist zusammengebrochen, so auch Ihr direkter Nachbar in Ihrer Einfahrt. Er hatte keine Medikamente mehr und konnte auch kein Insulin mehr bekommen.

Wie kann ich mich vorbereiten?

Das oben beschriebene Szenario ist nicht meiner Fantasie entsprungen, sondern beruht auf den Erkenntnissen der vorhin erwähnten Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag.

Wenn Sie sich eingehender zum Thema informieren möchten empfehle ich Ihnen diese beiden Publikationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu lesen. Hier die Download links:

Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Brauche ich ein Notstromaggregat?

Diese Frage kann ich Ihnen nicht beantworten. 2019 war der durchschnittliche Stromausfall in Deutschland für das ganze Jahr gerade einmal 12.2 Minuten. Auch die Jahre davor wischen nicht stark von diesem Wert ab. In Fachkreisen geht man allerdings davon aus, dass ein bundesweiter Blackout immer wahrscheinlicher wird und es nur noch eine Frage des Wann ist und nicht des Ob. Extrem Wetterlagen treten immer häufiger und intensiver auf. Terroranschläge sind nach wie vor eine Gefahr. Hackerangriffe haben gezeigt welche Konsequenzen dies für unsere Stromversorgung haben kann. Im Juli 2019 entgingen wir nur knapp an drei verschiedenen Tagen einem kompletten Blackout aufgrund von Marktspekulationen durch die Stromanbieter selbst. Unfälle und Frequenzschwankungen im Verbundnetz können bundesweit Konsequenzen haben. Die Liste könnte beliebig fortgeführt werden.

Die Frage, die sich mir auch persönlich stellt ist, will ich darauf vorbereitet sein oder nicht? Wie viel wird es mich kosten, wenn ich nicht vorbereitet bin? Rechtfertigten diese zu erwartenden Verluste die Investitionskosten eines Notstromaggregates? Möchte ich mich einfach sicherer fühlen, da meine Familie und ich vorbereitet sind? Und mal Hand aufs Herz, wer wollte nicht schon einmal einen von diesen kleinen niedlichen roten Honda Stromerzeuger unterm Weihnachtsbaum haben und bekam anstelle dessen Unterhosen?

Für all diejenigen unter Ihnen, die mit dem Gedanken spielen sich ein Notstromaggregat zuzulegen werde ich im zweiten Teil dieses Ratgebers, alles Wissenswerte rund um Notstromaggregate erklären. Welche Leistung brauche ich? Welche Typen gibt es? Darf ich Heizöl in meinem Notstromaggregat verbrennen? Und vieles mehr!

Alle anderen dürfen jetzt aufhören zu lesen und ich hoffe, ich habe Ihnen keine Angst gemacht. Vielleicht kaufen Sie ja ein paar extra Batterien und Raviolidosen. Und ein extra Sack Hundefutter wäre ja auch nicht schlecht. Vor allem: Rufen Sie endlich Ihren Vetter an, er soll den Campingkocher zurückgeben!

Welche Arten von Stromerzeugern gibt es?

Stromerzeuger gibt es als tragbare oder stationäre Modelle. Beide Typen werden als gekapselte oder nicht gekapselte (offene) Modelle verkauft. Die gekapselten Modelle zeichnen sich durch einen deutlich leiseren Betrieb als die nicht gekapselten Modelle aus. Die Kapselung dient also primär der Geräuschdämmung. Zusätzlich schützt die Kapselung den Generator gegen Umwelteinflüsse wie z.B. Regen oder Schnee.

Als Antriebsarten stehen Benzin, Diesel oder Gas Motoren zur Verfügung. Für Besitzer eines Traktors gibt es auch Zapfwellen Generatoren, die über die Zapfwelle des Traktors angetrieben werden. Diesel Motoren sind schwerer als Benzin Motoren, zeichnen sich aber durch geringere Betriebskosten (niedrigeren Verbrauch) aus. Gas kommt überwiegend in stationären Installationen als Notstromaggregate in Wohnhäusern mit bestehendem Gas Anschluss zum Einsatz.

Es gibt einphasige (230V) und dreiphasige (230V/ 400V) Generatoren. Die Leistungen bei den einphasigen Generatoren werden meist in kW(Kilowatt) angegeben, bei den 3-phasigen Generatoren in KVA (Kilovoltampere). Generatoren mit 10KVA und mehr Leistung sind in der Regel 3 phasig. Je nach Bauart liegt an der Schuko-Steckdose nur 1/3 (1 Phase von 3 Phasen) der Leistung an. Haben Sie also einen 3-phasigen Generator mit einer Leistung von 12KVA stehen an der Schuko Steckdose nur 4KVA Leistung zur Verfügung. Soll der Generator als Notstromaggregat in einer Hausinstallation zum Einsatz kommen, werden die drei Phasen in der Hausverteilung in die für den Haushalt benötigte 1-phasige Versorgung umgeklemmt und Ihnen steht die gesamte Leistung des Generators zur Verfügung.

Die Qualität des erzeugten Stroms hängt von der konstanten Drehzahl des Motors (in der Regel 1500 oder 3000 U/min) ab. Drehzahlschwankungen führen zu Fluktuationen in der Spannung und Frequenz. Bei Geräten ohne Spannungsregler kann dies bis zu +/-10% bis 15% betragen. Mit Spannungsregler (AVR) +/- 1% bis 5%. Prinzipiell gilt, je leistungsfähiger der Generator im Vergleich zu dem angeschlossenen Verbraucher ist desto geringer wirken sich Lastwechsel auf die erzeugte Spannung und Frequenz aus.

Eine Ausnahme stellen die Inverter Stromerzeuger dar. Der von diesen Generatoren zur Verfügung gestellte Strom ist Drehzahlunabhängig. Zudem haben Sie ein niedrigeres Gewicht, da elektronische Bauteile zum Einsatz kommen. Sie sind also optimal für spannungsempfindliche Geräte wie z.B. Computer, Fernseher oder Kühlschränke geeignet. Inverter Stromerzeuger stehen mit Leistungen bis zu 3 KW zur Verfügung.

Bei der Installation als Notstromaggregat unterscheidet man zwischen manueller und automatischer Einspeisung. Fällt der Strom aus, müssen Sie bei der manuellen Einspeisung den Generator selbst starten und einen Schalter umlegen, um Ihren Hausanschluss von Netzstrom auf Generatorstrom umzustellen. Bei der automatischen Einspeisung wird das Stromnetz permanent von der Automatik kontrolliert. Fällt der Strom aus, startet der Generator von selbst und schaltet automatisch in der Hausinstallation von Netzstrom auf Generatorstrom. Kommt der Netzstrom zurück, erkennt die automatische Einspeisung dies, schaltet den Hausanschluss zurück auf Netzstrom und schaltet den Generator aus.

Welche Leistung benötige ich?

Um diese Frage besser beantworten zu können müssen wir uns einmal anschauen, welche Arten von Verbrauchern es gibt. Man unterscheidet zwischen:

  • Ohm`sche Verbraucher (Glühlampen, Herdplatten, Heizstrahler…). Diese stellen für den Stromgenerator keinerlei Probleme dar, da man einfach nur die Leistung der anzuschließenden Geräte addiert. Sie wollen ein 2000 Watt Kochfeld und 20x 40Watt Glühbirnen betreiben. Das ergibt 2000 + 800 = 2800 Watt. Hier fügen wir nun 20% hinzu, damit der Generator nicht permanent in Dauerlast betrieben wird und erhalten eine Hausnummer von 3360 Watt.
  • Induktive Verbraucher (Kreissägen, Kompressoren, Kühlschränke…). Induktive Verbrauchen werden durch Elektromotoren angetrieben. Durch Wicklungs- und Reibungsverluste gehen ungefähr 30% der bereitgestellten Leistung verloren. Zudem müssen wir bei dieser Art von Verbrauchern den berüchtigten Anlaufstrom berücksichtigen. Der Rotor des Elektromotors muss aus dem Stand beschleunigt werden. Ähnlich einem Auto, dass mehr Energie zum Anfahren benötigt als es danach verbraucht, um die Geschwindigkeit konstant zu halten. Diese zusätzlich benötigte Energie um den Rotor aus dem Stand zu beschleunigen nennt man Anlaufstrom. Dieser kann 6-8 Mal höher sein als die angegebene Leistung des Gerätes, bei modernen Geräten 2-3 Mal. Wollen wir also eine 400 Watt Flex an unser Stromaggregat anschließen benötigen wir die 6 fache Wattzahl um für diesen, wenn auch nur kurz auftretenden, Anlaufstrom zu kompensieren. Das heißt wir brauchen eine minimale Leistung von 2400 Watt plus der 20%. Demnach schauen wir uns nach einem 2880 Watt Gerät um.

Machen Sie sich Gedanken, welche Verbraucher Sie mit einem Stromaggregat betreiben wollen und machen Sie eine Liste der einzelnen Geräte und ihrer Leistung. Zum Beispiel Glühbirnen, Kühlschrank, Heizung und Kochfeld. Schreiben Sie alle auf einen Zettel und berücksichtigen um welche Art von Verbrauchern es sich handelt. Addieren Sie 10%-20% und Sie haben eine Idee nach welcher Leistung Sie in einem Stromerzeuger suchen.

 

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